Weite Sätze bei „Kinderleicht-Athletik VOR ORT 2017“ in Tübingen und Stuttgart

  06.07.2017    Jugend

Auch in dieser Woche machte der WLV-Tourbus von „Kinderleicht-Athletik VOR ORT“ wieder an zwei Stationen Halt: am Montag, den 03.07.2017, in Tübingen und am darauffolgenden Dienstag in der Landeshauptstadt Stuttgart. Insgesamt sollten an den beiden Tagen rund 700 Kinder bei strahlendem Sonnenschein an den Veranstaltungen teilnehmen und mit einem T-Shirt der AOK, einer Trinkflasche von Bürger Maultaschen, Fruchtquetschen der Firma Hipp und einer Urkunde mit den Trainingszeiten des hiesigen Vereines belohnt werden.
Welches Gewicht diese Leichtathletikveranstaltung hat, zeigt sich bereits zu Beginn bei der Begrüßung: Hr. Boris Palmer, Oberbürgermeister der Universitätsstadt Tübingen hieß die Kinder der ersten und zweiten Klassen der Tübinger Grundschulen herzlich willkommen. Auch Gregor Traber, der erfolgreich für die LAV Stadtwerke Tübingen startende 110m Hürdenläufer und Projektpate von WLV Kinderleicht-Athletik VOR ORT, faszinierte die Kinder sofort beim gemeinsamen Erwärmen. Doch auch in Stuttgart sollte den jungen Sportlern der Raitlesbergschule und der GWRS Ostheim einiges geboten werden: bereits von Anfang an wurden sie von Topathleten der Leichtathletikabteilung des VfB Stuttgart 1893 unterstützt und angefeuert – darunter Martin Günther (Hochsprung), Raphael Müller (100&200m), Stefan Volzer (110m Hürden) und Martin Jasper (Dreisprung). Auch sie übernahmen das Warmmachen mit den motivierten Grundschülern.


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Tübingens OB Boris Palmer startet die Laola-Welle mit 430 Grundschulkindern.

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Die Top-Athleten des VfB Stuttgart haben Spaß beim Warm-Up: von links: Raphael Müller, Stefan Volzer, Martin Jasper, Maximiliane Hegemann (WLV) und Martin Günther.

Neben zwei großen Verschnaufpausen zwischen den Stationen gab es auch in Stuttgart und Tübingen wieder jeweils zwei tolle Vorführungen der Topathleten, die den Kindern zeigten, wie erwachsene Athleten die Sportart, die sie im Moment noch ausprobieren, ausüben. So stellten Martin Jasper in Stuttgart, ebenso wie Gregor Traber am Vortag in Tübingen, ihr Können beim Heulerweitwurf unter Beweis. Auch disziplinfremd haben die Beiden dabei eine sehr gute Figur gemacht und das Wurfgerät quer über den Platz befördert. Der Applaus und das Jubeln der Kinder war vorprogrammiert. Auch Marie-Laurence Jungfleisch, eigentlich derzeit Deutschlands beste Hochspringerin, versuchte sich außerhalb ihrer Disziplin und verzauberte die Kinder in Stuttgart mit weiten Sprüngen in die Weitsprunggrube.


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Nicht nur talentiert im Hochsprung: Marie-Laurence Jungfleisch.

Ebenso wie Marie, landete Rene Stauß (erfolgreicher Zehnkämpfer und Projektleiter von „WLV Kinderleicht-Athletik VOR ORT“) am Montag im Tübinger Hexenkessel, den die Kinder veranstalteten, weite Sätze in den Sand. „Der Wahnsinn ist das, wenn die über 400 Kinder um die Sandgrube sitzen und einen anfeuern und staunen“.

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Nur fliegen ist schöner: Projektleiter Rene Stauß zeigt wie es geht.

Ob die Kinder auch so weit springen können, wie die Beiden, dürfen sie an einer der acht Bewegungsstationen unter Beweis stellen. Bei der „Weitsprungstaffel“ liegen zwei Fahrradreifen aus – einer dient als Startpunkt für den Anlauf der Kinder und einer zum Warten neben der Anlage nach dem Sprung. Den zweiten Reifen dürfen sie erst verlassen, wenn das nächste Kind gesprungen ist und in den Reifen kommt. So wird verhindert, dass sie sich gegenseitig in den Anlauf hineinlaufen. Am Rande der Weitsprunganlage befindet sich eine Skala von 1-12, die die Weite der Kinder abzeichnet und sie so anspornt ihr vorheriges Ergebnis zu überbieten.


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Station "Weitsprungstaffel".

Auch Erwin, die Maultasche war an beiden Tag mit von der Partie und animierte die Kinder der Grundschulen zusätzlich. Natürlich dürfen nach solch einem Tag mit vielen erfolgreichen Sportlern die Unterschriften auf den neuen T-Shirts nicht fehlen. Die jungen Autogrammjäger waren hierbei kaum mehr zu bremsen:

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Autogramme von Erwin der Maultasche waren beliebt.

Foto Marie

Auch Marie-Laurence Jungfleisch erfüllte jeden Autogrammwunsch.

„Vorbilder sind wichtig in der Leichtathletik und animieren die Kinder zu dieser Sportart, die mit all ihren verschiedenen Facetten den Teamgedanken und auch das Gemeinschaftsgefühl der Kinder sichtlich prägt“, so Fred Eberle, Lehrwart des Württembergischen Leichtathletik-Verbandes.
Dass dieser Teamgedanke vertreten ist zeigt sich nicht nur an den Stationen, wenn die Kinder ihre Klassenkameraden anfeuern, sondern sicherlich auch auf unseren Gruppenfotos:

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Gruppenfoto aus Tübingen.

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Gruppenfoto aus Stuttgart.

Nach acht Veranstaltungen von „WLV Kinderleicht-Athletik VOR ORT“ sind nun noch zwei weitere in der kommenden Woche in Kirchdorf (Iller), am 13.07.2017 und in Burladingen, am 14.07.2017, geplant.

Weitere Fotos:

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Bericht: Maximiliane Hegemann